Dörren liegt im Trend!

antioxidant-15196_1920Das Angebot an Nahrungsmitteln auf dem Markt ist enorm und längst bekommen wir eine Vielzahl von Lebensmitteln ganz unabhängig von der Jahreszeit. Und dennoch verzeichnet sich ein stetig steigender Trend beim Dörren von frischem Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln. Das Dörren als Mittel der Konservierung ist dabei einer der ältesten und zugleich schonendsten Methode zur Haltbarmachung von Nahrungsmitteln.

Dörren liegt im Trend: Steigendes Bewusstsein für eine gesunde Ernährung

Aber wie ist die steigende Begeisterung und der aufsteigende Trend am Dörren zu begründen? Das liegt zum einen an dem steigenden Bewusstsein für eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise in unserer Gesellschaft. Der Endverbraucher möchte weg von industriell gefertigten Nahrungsmitteln hin zu frischen Produkten ohne jeglichen Zusatz von chemischen Mitteln zur Haltbarmachung. Andererseits steigt in der Bevölkerung zunehmend die Freude am „Selbstmachen“ und an traditionsreichen Verfahren zur Lebensmittelherstellung und -verarbeitung. So bauen immer mehr Menschen Gemüse und Obst im eigenen Garten an oder pachten sich Schrebergärten um gesunde, selbstgeerntete und unbelastete Nahrungsmittel zu verzehren.

Dörren für Jedermann

Als weiteren Grund für den anhaltenden Trend zum Dörren von Nahrungsmitteln ist auch das mittlerweile wesentlich einfacher gewordene Verfahren beim Trocknen. Waren die Dörrverfahren früher eher langwierig und aufwändig, so gibt es heute die praktischen Dörrautomaten. Viele dieser Geräte sind einfach zu handhaben, sodass die Scheu vor dem Dörren kleiner ist. Zudem gibt es eine große Anzahl an guten und preiswerten Allrounder-Dörrautomaten, die sich besonders für Einsteiger und Interessierte eignen, die auf das Dörren aufmerksam geworden sind und dieses mal selbst ausprobieren wollen.

Nährwerte und Energie bleiben hochkonzentriert erhalten

Die Nahrungsmittel werden beim Dörren dadurch haltbar gemacht, indem ihnen Wasser entzogen wird. Mikroorganismen, die ansonsten den Verderb bewirken, wird dadurch die Lebensgrundlage genommen und der Gärungsprozess damit aufgehalten. Zusätzlich werden die verbleibenden Inhaltsstoffe und Aromen stark konzentriert, sodass die getrockneten Lebensmittel einen hohen Anteil an wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Traubenzucker aufweisen und sie zu wertvollen Energiespendern macht.

Schonend und naturbelassen

Dörren im Trend

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Neben dem Dörren als ein Mittel der Haltbarmachung von Lebensmitteln gibt es noch weitere Verfahren wie z. B. das Räuchern, Einlegen oder Pökeln. Der Unterschied zu diesen Konservierungsmethoden ist aber der, dass beim Dörren außer eine gleichmäßige Wärmezufuhr keine weiteren Zutaten notwendig sind. Für das Dörren existieren dabei mehrere Techniken: So können die Lebensmittel z. B. im Sommer an der frischen Luft getrocknet werden. Auch eignet sich ein eigens für das Dörren verwendeter Dörrschrank, der ebenfalls draußen aufgestellt werden kann und Dörrgut in großen Mengen produziert. Um aber bei unserem unbeständigen Wetter auch unabhängig von den Jahreszeiten und den Außentemperaturen dörren zu können, empfiehlt sich der Einsatz eines Dörrautomaten. Dieser sorgt für ein gleichmäßiges und zugleich schonendes Dörrverfahren, sodass der Körper mit nährstoffreichen und naturbelassenen Lebensmitteln versorgt wird und dieser Gesundheitsfaktor den Trend zum Dörren mitunter begründet.

Fazit:

Das Dörren von frischen Lebensmitteln ist längst kein Relikt vergangener Tage: Immer mehr Menschen lassen sich begeistern vom Trocknen von Obst, Gemüse, Pilzen oder Kräutern und wissen diese schonende und naturbelassene Form der Konservierung zu schätzen. Unabhängig zu sein von industriell produzierten, teils hoch belasteten Lebensmitteln, die Freude an der Natur und am „Selbstmachen“ sowie das heute einfache und unkomplizierte Trocken durch Dörrautomaten sind einige Gründe, weshalb das Dörren immer beliebter wird und dieser Trend sich wohl noch weiter durchsetzen wird – zu Recht.